KW 40 / 2026
Albrecht Wacker
Im Rahmen einer biographischen Studie wird hier das Schicksal eines Scharfschützen der deutschen Wehrmacht geschildert. Erst spät eingezogen, kämpfte Sepp Allerberger im Rahmen der 3. Gebirgs-Division an der Ostfront. Dort entwickelte er sich zu einem der erfolgreichsten Scharfschützen der Wehrmacht und wurde noch 1945 mit dem Ritterkreuz zum Eisernen Kreuz ausgezeichnet. Dieses Buch schildert den Kriegsalltag und besonders den Einsatz des Scharfschützen in schonungsloser Offenheit und mit ungeschönter Brutalität. Weiterhin enthält es Informationen zu den wichtigsten Scharfschützenwaffen sowie der Ausstattung und Ausbildung der Scharfschützen der Wehrmacht.
KW 39 / 2026
Helmut Büch
Bedingt durch die übergroße gegnerische Überlegenheit, bildete sich im Zweiten Weltkrieg auf deutscher Seite ein besonderer Soldaten-Typ heraus: der Einzelkämpfer. Hochmotiviert, bestens ausgebildet und kampferfahren, errang er in kleiner Gruppe oder auf sich allein gestellt außergewöhnliche Erfolge, die in der Militärgeschichte ihresgleichen suchen. Einer dieser Männer war Helmut Büch. In seinen Memoiren schildert der gebürtige Saarbrücker seine Einsätze in der 3. SS-Panzer-Division Totenkopf, wo er als Kradschütze und Zugführer eines Schwimmwagen-Zuges diente. Beginnend mit dem Westfeldzug 1940, folgt der Leser ihm 1941 nach Rußland, wo Büch – nur durch Verwundungen unterbrochen – bis zum Spätherbst 1943 in vorderster Frontlinie kämpfte. Er erfuhr die Schrecken und Härten des Krieges am eigenen Leib. Nach über 80 bestätigten Nahkampftagen erhielt Büch die höchste Auszeichnung des Infanteristen: die Nahkampfspange in Gold. Gleichzeitig wurde er zum SS-Untersturmführer befördert. Darüber hinaus zeichnete man ihn mit beiden Eisernen Kreuzen, mit dem Verwundetenabzeichen in Gold, dem Panzervernichtungsabzeichen und dem Deutschen Kreuz in Gold aus. Ein schnörkelloses, überaus spannend geschriebenes Buch eines Frontsoldaten, der den Krieg aus den Brennpunkten der Kämpfe beschreibt.
224 Seiten, viele s/w. Abb., geb. im Großformat.
KW 38 / 2026
Erhard Städler, bearbeitet von Adrian Matthes
Erhard Städler, ein Feinmechanikerlehrling aus Mittelfranken, wurde im Alter von 18 Jahren zur Nachrichtentruppe der Wehrmacht einberufen. Nach der Ausbildung in Frankreich kam er Ende 1942 an die Ostfront. Seine Feuertaufe erlebte er in der Kesselschlacht um Demjansk, später wurde er im Ring um Leningrad eingesetzt. Es folgte nach den Kämpfen am Peipussee der Rückzug durch Estland und Lettland. Der Feldkabelbau gehörte zu den gefährlichsten Aufgaben im Zweiten Weltkrieg und unter allen Bedingungen, auch unter Beschuss, mussten die Telefonkabel zwischen den Stellungen verlegt werden. Immer im Niemandsland zwischen den Fronten unterwegs erlebte er zahlreiche brenzlige Situationen und Nahkämpfe. Bei Kriegsende konnte er unerkannt untertauchen und wagte eine abenteuerliche Flucht aus dem Kurlandkessel. Nach seiner Verhaftung folgte die Deportation nach Russland und nach einem weiteren Fluchtversuch wurde er verurteilt. Erst 1953 konnte er die Heimat wiedersehen. Über 10 Jahre seines Lebens hat Erhard Städler durch den Krieg verloren.
244 Seiten, 24 Abbildungen, A5, Hardcover
KW 37 / 2026
Mitreißend und in lockerem Stil berichtet der ehemalige Oberst Hajo Herrmann als einer der erfolgreichsten Jagd- und Kampfflieger aus erster Hand über die Luftwaffe und ihre Entwicklung im II. WK, über Sachverhalte und Hintergründe der Luftkriegführung. Herrmann war bereits mit der „Legion Condor“ im Spanieneinsatz, galt als Spezialist für Schiffsbekämpung aus der Luft und wurde weltweit als Schöpfer der Luftjagd „Wilde Sau“ bekannt. Für seinen herausragenden soldatischen Einsatz wurde ihm das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes mit Eichenlaub und Schwertern verliehen. Die Sowjetunion hielt Herrmann über 10 Jahre in entwürdigender Kriegsgefangenschaft. Die spannende Biographie eines außergewöhnlichen Mannes.
424 Seiten einige s/w-Abb Format ca. 20 x 24 cm deutscher Text Hardcover gebunden.
KW 36 / 2026
Zwei Panther-Projekte, die bis heute häufig verwechselt werden.
Panther II und Panther Ausführung F werden oft als direkte Entwicklungsstufen eines einzigen Projekts dargestellt. Dieses Fachbuch trennt beide Linien konsequent und zeigt, was tatsächlich gebaut, geplant oder erst später miteinander kombiniert wurde.
Markus Höller untersucht die Entstehung des Panther II, das erhaltene Versuchschassis, Panzerung, Laufwerk, Antrieb, Bewaffnung und den Vergleich mit dem Tiger II. Anschließend folgt die Entwicklung der Panther Ausführung F mit veränderter Wanne, Schmalturm, Zieltechnik, Entfernungsmesser, Nachtoptik und Serienplanung bis 1945. Auch Museumszustände, Nachkriegsumbauten und verbreitete Fehlinterpretationen werden quellenkritisch eingeordnet.
Enthalten sind:
Ein Fachbuch für Militärhistoriker, Panzertechnik-Interessierte, Modellbauer und Technikfreunde.
KW 35 / 2026
Der Jagdflieger Hans-Joachim Marseille im Spiegel geprüfter Daten und weit verbreiteter Legenden – das ist das Thema dieses Buches.
Allzu vielfältig sind die Legenden um die Person des Piloten: Marseille sei undiszipliniert gewesen, nicht linientreu und dem nationalsozialistischen System negativ gegenüber in Erscheinung getreten. Er sei fast ein Jahr bei allen Beförderungen übergangen worden. So war es noch im Juli 2020 in Zeitungen zu lesen.
Diese Behauptungen sollen als Beispiel für die vielen anderen stehen, die im Lauf der Jahrzehnte um diese historische Person herum angehäuft wurden. Sie erfahren in diesem Buch, welche Akten zu Hans-Joachim Marseille erhalten geblieben sind und welche Schlüsse diese auf die Person und ihren militärischen Werdegang zulassen. In einem weiteren Teil finden Sie eine Gegenüberstellung von gesicherten Fakten einerseits und verschiedenen Textstellen andererseits, die zeigen, warum und wie weit das heute verbreitete Bild Marseilles von der Realität abweicht.
60 Seiten, zahlreiche Abbildungen, A5, Hardcover, gebunden.
KW 34 / 2026
Mit dem Kleinst-U-Boot „Biber“ im Nordmeer
Vom Schweren Kreuzer „Prinz Eugen“ zu den Kleinkampfverbänden
Leutnant z. See Helmut Kühne
bearbeitet von Adrian Matthes
Auf den Skizzenbrettern der Werftingenieure wurden im letzten Kriegsjahr noch eine Vielzahl zum Teil futuristisch und verwegen anmutende Kleinkampfmittel entworfen. Der inzwischen 100jährige Helmut Kühne ist der letzte „Biberfahrer“, der über die Schnellausbildung auf dem Kleinst-U-Boot berichten kann. In der erdrückenden Enge im Inneren des „Bibers“ war er in einer Atmosphäre aus Batteriegasen, Benzindämpfen und Sauerstoffmangel zugleich Kommandant, Steuermann und Leitender Ingenieur. 1924 in Dresden geboren meldete er sich von der Marine-HJ zur Kriegsmarine und gelangte nach der Ausbildungszeit auf dem Schweren Kreuzer „Prinz Eugen“ zu den Kleinkampfverbänden. Auf der Insel Engeløya im Nordmeer wartete seine Flottille vergeblich auf eine alliierte Landung und geriet schließlich bei Narvik in britische Kriegsgefangenschaft. Nach einer Odyssee, die ihn durch verschiedene Gefangenenlager und in den Minenräumdienst führte, fand er schließlich in der sowjetischen Zone seine in Dresden ausgebombte Familie wieder und meisterte den Neuanfang.
164 Seiten, 118 teils farbige Abbildungen, A5, Hardcover, gebunden.
KW 33 / 2026
Erleben Sie den außergewöhnlichen Werdegang eines jungen Seeoffiziers, dessen Lebensweg ihn von den Decks der Reichsmarine bis in die Tiefen des Atlantiks führte. In persönlichen Aufzeichnungen und handschriftlichen Logbüchern dokumentiert Eberhard Hoffmann seinen Weg vom Matrosen des Jahres 1933 bis zum U-Bootkommandanten im Zweiten Weltkrieg – ein Lebensbild zwischen seemännischer Tradition, weltweiter Präsenz und unerbittlichem Seekrieg.
Seine Aufzeichnungen nehmen den Leser mit auf die Jungfernfahrt der Gorch Fock in die Ostsee und auf große Auslandsreisen mit dem Kreuzer Karlsruhe. Die sogenannte „Goodwill-Tour“ führte durch den Suezkanal nach Ceylon, weiter nach Australien, Hawaii, entlang der Westküste der USA, durch den Panamakanal bis nach New York und schließlich zurück in die Heimat. Diese weltumspannenden Fahrten stehen exemplarisch für die Ausbildungs- und Repräsentationspolitik der deutschen Marine in der Zwischenkriegszeit – und für die prägende Schulung eines jungen Offiziersanwärters.
Auf Segelschulschiff und Kreuzer durchläuft Hoffmann die harte Ausbildung zum Seekadetten. Sein weiterer militärischer Weg führt ihn zu den Küstenaufklärungsfliegern, ehe er im Krieg zur U-Boot-Waffe stößt. Als Kommandant von U 146 und später U 451 trägt er Verantwortung im zunehmend erbittert geführten Seekrieg. Mit U 451 operiert er zunächst im Eismeer, bevor das Boot im November 1941 in das Mittelmeer verlegt wird – ein Einsatzraum von strategischer Bedeutung.
Noch vor dem Durchbruch durch die Straße von Gibraltar endet Hoffmanns Laufbahn abrupt und tragisch: U 451 wird versenkt. Die gesamte Besatzung findet den Tod – bis auf einen einzigen Überlebenden.
Dieses Buch zeichnet nicht nur die Karriere eines Marineoffiziers nach, sondern beleuchtet zugleich Ausbildung, Selbstverständnis und Einsatzrealität der deutschen Kriegsmarine zwischen 1933 und 1941. Es ist das eindringliche Dokument eines Lebens zwischen seemännischer Tradition und totalem Krieg – sachlich, quellennah und zugleich von bewegender persönlicher Tiefe.
Hardcover, 134 Seiten, s/w
KW 32 / 2026
Rommels letzter Panzerkommandant
Rückblick mit 101: Von El Alamein bis Monte Cassino
Hans Eckstein, aufgeschrieben von Adrian Matthes
Zwei Jahre lebte Hans Eckstein in einer Welt aus Stahl, Stein und Sand. Er hat alle großen Schlachten des Afrikafeldzuges von Anfang an miterlebt und dabei die Entwicklung der deutschen Panzerwaffe vom Panzer I bis zum Panzer IV als Kommandant, Ladeschütze und Funker nachvollziehen können. 2025 ist er – mittlerweile 103jährig – gewiss der letzte Zeitzeuge, der auf einen solchen militärischen Werdegang zurückblicken kann. Er gehört zu den wenigen Afrikakämpfern der ersten Stunde, die der Gefangenschaft bei der Kapitulation in Tunesien entgingen. Die weiteren Kriegsjahre sahen Eckstein in Sardinien, Korsika und Italien, zuletzt als Kommandant eines Sturmgeschützes.
184 Seiten, Hardcover, 146 Abbildungen (farbe), darunter zahlreiche unveröffentliche Originalfotos und Dokumente.
Sprache: Deutsch
Über diesen Link gelangt ihr direkt zum Buch:
https://zeitzeugen-versand.de/produkt/rommels-letzter-panzerkommandant/
KW 31 / 2026
Als Feldwebel beim Luftgau-Nachrichtenregiment 17
Vom Polenfeldzug über Russland bis zum Balkanrückmarsch
Hrsg. Sebastian Karl
Dieses Buch erzählt die Geschichte von Soldat Pregler aus Bregenz, dessen Weg ihn durch die wichtigsten Schauplätze des Zweiten Weltkriegs führte, vom Polenfeldzug über den Westwall bis hin zu geheimen Einsätzen auf dem Balkan und den harten Kämpfen an der Ostfront. Als Angehöriger des Luftgau-Nachrichtenregiments 17 war er für die Führung des Luftkrieges verantwortlich. Vom Führerhauptquartier „Felsennest“ aus überwachte er den Luftraum, später folgten Einsätze in Dänemark und Rumänien. Dort nahm er an einer verdeckten Operation teil, getarnt als Mitarbeiter der Lorenz AG, deren wahre Aufgabe im Schutz der rumänischen Ölgebiete lag. In Russland unterstützte er die Jagdflieger des Jagdgeschwaders 77 per Funk. Dabei geriet er immer wieder zwischen die Fronten. Zu seinen prägendsten Erlebnissen gehörten der Durchbruch aus dem Kessel von Isjum und die Kämpfe um Charkow. Nach weiteren Einsätzen auf dem Balkan und dem verlustreichen Rückzug geriet Pregler am 12. Mai 1945 in amerikanische Kriegsgefangenschaft. Kurz darauf kehrte er nach Bregenz zurück, geprägt von einem Krieg, der ihn durch halb Europa geführt hatte.
222 Seiten, mit etlichen Bildern und Dokumenten, A5 Format im Festeinband
20,00 EUR (incl. Porto innerhalb Deutschlands)
Bei Interesse eine kurze Mail an: buchhandelmilitaria@gmail.com
KW 30 / 2026
Thoralf Buls – Der deutsche Unteroffizier des Heeres 1933-1945
Zwischen den Mannschaften und den Offizieren standen jene Männer, die das Rückgrat des deutschen Heeres bildeten: die Unteroffiziere.
„Der deutsche Unteroffizier des Heeres 1933–1945“ von Thoralf Buls beleuchtet umfassend die Ausbildung, den Werdegang, die Aufgaben und die Bedeutung jener Dienstgradgruppe, die im Zweiten Weltkrieg auf nahezu allen Ebenen der Truppenführung unverzichtbar war. Ob als Gruppenführer in der Infanterie, Panzerkommandant, Geschützführer der Artillerie, Pionier, Nachrichtenunteroffizier oder Hauptfeldwebel die Unteroffiziere trugen Verantwortung, führten ihre Soldaten im Gefecht und waren oft die entscheidende Verbindung zwischen Befehl und Ausführung.
Anhand zahlreicher historischer Fotografien, zeitgenössischer Dokumente und detaillierter Erläuterungen zeichnet dieses Werk ein facettenreiches Bild des Unteroffizierkorps der Wehrmacht. Es beschreibt die sozialen Hintergründe der Soldaten, die verschiedenen Ausbildungswege, die Dienstgradabzeichen und Uniformmerkmale sowie die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten in den unterschiedlichen Waffengattungen des Heeres.
Besonderes Augenmerk gilt dabei dem Alltag und den Aufgaben der Unteroffiziere im Truppen- und Funktionsdienst. Von der Führung einer Infanteriegruppe über den Einsatz in der Panzertruppe bis hin zu technischen Sonderverwendungen zeigt das Buch, welche Anforderungen an diese Männer gestellt wurden und weshalb ihre Fachkenntnisse, Führungsstärke und Entschlusskraft für die Kampfkraft des Heeres von entscheidender Bedeutung waren.
Mit großer Sachkenntnis und einem Blick für historische Zusammenhänge vermittelt der Autor ein lebendiges Bild einer oft unterschätzten Dienstgradgruppe. Das Werk verbindet militärgeschichtliche Forschung mit anschaulicher Dokumentation und macht die Rolle der Unteroffiziere im deutschen Heer verständlich und greifbar.
Ein unverzichtbares Nachschlagewerk für Militärhistoriker, Sammler, Reenactors und alle Leser, die sich für die Struktur, Uniformierung und Geschichte des deutschen Heeres von 1933 bis 1945 interessieren.
Seitenanzahl: 100
Abmessung: 18,38 x 1,09 x 26 cm
Über diesen Link gelangt ihr direkt zum Buch:
KW 29 / 2026
Tagebuch – Zerrissene Jahre – 1914 bis 1918 – Fritz Bernhardt
Dieses Buch gibt einen unverfälschten Einblick in das Leben als Soldat im Ersten Weltkrieg. Auf über 600 Seiten beschreibt Fritz Bernhardt seine persönlichen Erfahrungen an der Front – Tag für Tag, ehrlich und eindrücklich. Seine Einträge erzählen von Kameradschaft und Verlust, Hoffnung und Verzweiflung – ein menschliches Zeugnis in einer unmenschlichen Zeit.
Das Buch basiert eins zu eins auf dem Original-Tagebuch, das sorgfältig gescannt und für den Druck aufbereitet wurde um den ursprünglichen Charakter vollständig zu erhalten.
Zahlreiche Originalfotos und Karten ergänzen die Einträge und machen das Geschehen noch greifbarer.‘
600 Seiten! Extra Kartenmaterial! 1,8 Kg! – 20,5 cm x 28,5 cm
Fachwerk Verlag
79,- Euro
Bestellung via E-Mail: franziska@bernhardt-software.
KW 28 / 2026
Heinz Goertzen, aufgeschrieben von Adrian Matthes
Heinz Goertzen wuchs in Westpreußen auf und kann heute als Jahrhundertzeitzeuge aus seiner Jugendzeit berichten. Dem Abitur folgte nicht das angestrebte Flugzeugbau-Studium, sondern die Einberufung zum Reichsarbeitsdienst und schließlich zur Luftwaffe. Statt im Hörsaal fand sich Goertzen als Bordfunker einer Heinkel 111 am Himmel über der Ostfront wieder. Auf 174 Feindflügen zunächst im Großverband und später in Nachtflügen erlebte er Luftkämpfe und wurde selbst abgeschossen. Mit dem Eisernen Kreuz I. Klasse und dem Ehrenpokal ausgezeichnet endete 1944 die Kampffliegerei und das Kriegsende sah ihn im „Sonderkommando Elbe“. In die Dienste der US-Streitkräfte übernommen erlebte er die Nachkriegszeit und fand schließlich seine berufliche Laufbahn bei der Post.
256 Seiten, 137 teils farbige Abbildungen, A5, Hardcover, gebunden.
25,- Euro bis 39,99,- Euro je nach Ausführung
Bestellung:
https://zeitzeugen-versand.de/produkt/achtung-frontueberflug/
KW 26 / 2026
Im Herbst 1943 schreibt der Ritterkreuzträger und Storch-Pilot Heinrich Gerlach Geschichte: Mit seinem wendigen Fieseler Fi-156 landet er auf dem gefährlichen Hochplateau des Gran Sasso und bringt Benito Mussolini aus der Gefangenschaft der italienischen Regierung in Sicherheit. Die spektakuläre Befreiungsaktion – bekannt als Unternehmen „Eiche“ – wurde weltberühmt und zu einem entscheidenden Propagandatriumph des Deutschen Reiches.
Dieses Buch basiert auf den Originaltagebuchaufzeichnungen Gerlachs. Es führt den Leser unmittelbar in den turbulenten Alltag eines Frontpiloten, der plötzlich zum Schlüsselakteur einer der kühnsten Kommandounternehmen des Zweiten Weltkriegs wird. Gerlach beschreibt nicht nur den waghalsigen Landeanflug, sondern auch seine Gedanken, Ängste und die enorme Verantwortung, die auf ihm lastete – denn ein einziger Fehler hätte das Leben Mussolinis und seiner Kameraden gekostet.
Neben den schicksalhaften Stunden auf dem Gran Sasso zeichnen die Aufzeichnungen ein Bild der Luftwaffe im Jahr 1943: Materialknappheit, politische Spannungen, der Kampf um jedes Flugzeug und die Loyalität gegenüber Befehlen, deren moralische Bedeutung zunehmend hinterfragt wird.
Mit großer Authentizität gewährt Gerlach Einblick in ein Ereignis, das bis heute Legende ist – und zeigt dabei den Menschen hinter dem Ritterkreuz: einen Piloten, der im entscheidenden Moment Ruhe bewahren musste, um eine Mission zu erfüllen, von der die ganze Welt sprach.
„Die Befreiung von Benito Mussolini“ ist ein packendes Zeitdokument – dramatisch, intensiv und historisch bedeutsam.