KW 33 / 2026

Erleben Sie den außergewöhnlichen Werdegang eines jungen Seeoffiziers, dessen Lebensweg ihn von den Decks der Reichsmarine bis in die Tiefen des Atlantiks führte. In persönlichen Aufzeichnungen und handschriftlichen Logbüchern dokumentiert Eberhard Hoffmann seinen Weg vom Matrosen des Jahres 1933 bis zum U-Bootkommandanten im Zweiten Weltkrieg – ein Lebensbild zwischen seemännischer Tradition, weltweiter Präsenz und unerbittlichem Seekrieg.
Seine Aufzeichnungen nehmen den Leser mit auf die Jungfernfahrt der Gorch Fock in die Ostsee und auf große Auslandsreisen mit dem Kreuzer Karlsruhe. Die sogenannte „Goodwill-Tour“ führte durch den Suezkanal nach Ceylon, weiter nach Australien, Hawaii, entlang der Westküste der USA, durch den Panamakanal bis nach New York und schließlich zurück in die Heimat. Diese weltumspannenden Fahrten stehen exemplarisch für die Ausbildungs- und Repräsentationspolitik der deutschen Marine in der Zwischenkriegszeit – und für die prägende Schulung eines jungen Offiziersanwärters.
Auf Segelschulschiff und Kreuzer durchläuft Hoffmann die harte Ausbildung zum Seekadetten. Sein weiterer militärischer Weg führt ihn zu den Küstenaufklärungsfliegern, ehe er im Krieg zur U-Boot-Waffe stößt. Als Kommandant von U 146 und später U 451 trägt er Verantwortung im zunehmend erbittert geführten Seekrieg. Mit U 451 operiert er zunächst im Eismeer, bevor das Boot im November 1941 in das Mittelmeer verlegt wird – ein Einsatzraum von strategischer Bedeutung.
Noch vor dem Durchbruch durch die Straße von Gibraltar endet Hoffmanns Laufbahn abrupt und tragisch: U 451 wird versenkt. Die gesamte Besatzung findet den Tod – bis auf einen einzigen Überlebenden.
Dieses Buch zeichnet nicht nur die Karriere eines Marineoffiziers nach, sondern beleuchtet zugleich Ausbildung, Selbstverständnis und Einsatzrealität der deutschen Kriegsmarine zwischen 1933 und 1941. Es ist das eindringliche Dokument eines Lebens zwischen seemännischer Tradition und totalem Krieg – sachlich, quellennah und zugleich von bewegender persönlicher Tiefe.
Hardcover, 134 Seiten, s/w

KW 32 / 2026

Rommels letzter Panzerkommandant

Rückblick mit 101: Von El Alamein bis Monte Cassino

Hans Eckstein, aufgeschrieben von Adrian Matthes

Zwei Jahre lebte Hans Eckstein in einer Welt aus Stahl, Stein und Sand. Er hat alle großen Schlachten des Afrikafeldzuges von Anfang an miterlebt und dabei die Entwicklung der deutschen Panzerwaffe vom Panzer I bis zum Panzer IV als Kommandant, Ladeschütze und Funker nachvollziehen können. 2025 ist er – mittlerweile 103jährig – gewiss der letzte Zeitzeuge, der auf einen solchen militärischen Werdegang zurückblicken kann. Er gehört zu den wenigen Afrikakämpfern der ersten Stunde, die der Gefangenschaft bei der Kapitulation in Tunesien entgingen. Die weiteren Kriegsjahre sahen Eckstein in Sardinien, Korsika und Italien, zuletzt als Kommandant eines Sturmgeschützes.

184 Seiten, Hardcover, 146 Abbildungen (farbe), darunter zahlreiche unveröffentliche Originalfotos und Dokumente.

Sprache: Deutsch

Über diesen Link gelangt ihr direkt zum Buch: 

https://zeitzeugen-versand.de/produkt/rommels-letzter-panzerkommandant/ 

KW 31 / 2026

Als Feldwebel beim Luftgau-Nachrichtenregiment 17
Vom Polenfeldzug über Russland bis zum Balkanrückmarsch

Hrsg. Sebastian Karl

Dieses Buch erzählt die Geschichte von Soldat Pregler aus Bregenz, dessen Weg ihn durch die wichtigsten Schauplätze des Zweiten Weltkriegs führte, vom Polenfeldzug über den Westwall bis hin zu geheimen Einsätzen auf dem Balkan und den harten Kämpfen an der Ostfront. Als Angehöriger des Luftgau-Nachrichtenregiments 17 war er für die Führung des Luftkrieges verantwortlich. Vom Führerhauptquartier „Felsennest“ aus überwachte er den Luftraum, später folgten Einsätze in Dänemark und Rumänien. Dort nahm er an einer verdeckten Operation teil, getarnt als Mitarbeiter der Lorenz AG, deren wahre Aufgabe im Schutz der rumänischen Ölgebiete lag. In Russland unterstützte er die Jagdflieger des Jagdgeschwaders 77 per Funk. Dabei geriet er immer wieder zwischen die Fronten. Zu seinen prägendsten Erlebnissen gehörten der Durchbruch aus dem Kessel von Isjum und die Kämpfe um Charkow. Nach weiteren Einsätzen auf dem Balkan und dem verlustreichen Rückzug geriet Pregler am 12. Mai 1945 in amerikanische Kriegsgefangenschaft. Kurz darauf kehrte er nach Bregenz zurück, geprägt von einem Krieg, der ihn durch halb Europa geführt hatte.

222 Seiten, mit etlichen Bildern und Dokumenten, A5 Format im Festeinband

20,00 EUR (incl. Porto innerhalb Deutschlands)

Bei Interesse eine kurze Mail an: buchhandelmilitaria@gmail.com

KW 30 / 2026

Thoralf Buls – Der deutsche Unteroffizier des Heeres 1933-1945

Zwischen den Mannschaften und den Offizieren standen jene Männer, die das Rückgrat des deutschen Heeres bildeten: die Unteroffiziere.

„Der deutsche Unteroffizier des Heeres 1933–1945“ von Thoralf Buls beleuchtet umfassend die Ausbildung, den Werdegang, die Aufgaben und die Bedeutung jener Dienstgradgruppe, die im Zweiten Weltkrieg auf nahezu allen Ebenen der Truppenführung unverzichtbar war. Ob als Gruppenführer in der Infanterie, Panzerkommandant, Geschützführer der Artillerie, Pionier, Nachrichtenunteroffizier oder Hauptfeldwebel  die Unteroffiziere trugen Verantwortung, führten ihre Soldaten im Gefecht und waren oft die entscheidende Verbindung zwischen Befehl und Ausführung.
Anhand zahlreicher historischer Fotografien, zeitgenössischer Dokumente und detaillierter Erläuterungen zeichnet dieses Werk ein facettenreiches Bild des Unteroffizierkorps der Wehrmacht. Es beschreibt die sozialen Hintergründe der Soldaten, die verschiedenen Ausbildungswege, die Dienstgradabzeichen und Uniformmerkmale sowie die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten in den unterschiedlichen Waffengattungen des Heeres.

Besonderes Augenmerk gilt dabei dem Alltag und den Aufgaben der Unteroffiziere im Truppen- und Funktionsdienst. Von der Führung einer Infanteriegruppe über den Einsatz in der Panzertruppe bis hin zu technischen Sonderverwendungen zeigt das Buch, welche Anforderungen an diese Männer gestellt wurden und weshalb ihre Fachkenntnisse, Führungsstärke und Entschlusskraft für die Kampfkraft des Heeres von entscheidender Bedeutung waren.

Mit großer Sachkenntnis und einem Blick für historische Zusammenhänge vermittelt der Autor ein lebendiges Bild einer oft unterschätzten Dienstgradgruppe. Das Werk verbindet militärgeschichtliche Forschung mit anschaulicher Dokumentation und macht die Rolle der Unteroffiziere im deutschen Heer verständlich und greifbar.
Ein unverzichtbares Nachschlagewerk für Militärhistoriker, Sammler, Reenactors und alle Leser, die sich für die Struktur, Uniformierung und Geschichte des deutschen Heeres von 1933 bis 1945 interessieren.

Seitenanzahl: 100
Abmessung:   18,38 x 1,09 x 26 cm

Über diesen Link gelangt ihr direkt zum Buch:

https://amzn.to/4eg26Xx

KW 29 / 2026

Tagebuch – Zerrissene Jahre – 1914 bis 1918 – Fritz Bernhardt

Dieses Buch gibt einen unverfälschten Einblick in das Leben als Soldat im Ersten Weltkrieg. Auf über 600 Seiten beschreibt Fritz Bernhardt seine persönlichen Erfahrungen an der Front – Tag für Tag, ehrlich und eindrücklich. Seine Einträge erzählen von Kameradschaft und Verlust, Hoffnung und Verzweiflung – ein menschliches Zeugnis in einer unmenschlichen Zeit.

Das Buch basiert eins zu eins auf dem Original-Tagebuch, das sorgfältig gescannt und für den Druck aufbereitet wurde um den ursprünglichen Charakter vollständig zu erhalten.

Zahlreiche Originalfotos und Karten ergänzen die Einträge und machen das Geschehen noch greifbarer.‘

600 Seiten! Extra Kartenmaterial! 1,8 Kg! – 20,5 cm x 28,5 cm

 Fachwerk Verlag

79,- Euro

Bestellung via E-Mail: franziska@bernhardt-software.de

KW 28 / 2026

Heinz Goertzen, aufgeschrieben von Adrian Matthes

Heinz Goertzen wuchs in Westpreußen auf und kann heute als Jahrhundertzeitzeuge aus seiner Jugendzeit berichten. Dem Abitur folgte nicht das angestrebte Flugzeugbau-Studium, sondern die Einberufung zum Reichsarbeitsdienst und schließlich zur Luftwaffe. Statt im Hörsaal fand sich Goertzen als Bordfunker einer Heinkel 111 am Himmel über der Ostfront wieder. Auf 174 Feindflügen zunächst im Großverband und später in Nachtflügen erlebte er Luftkämpfe und wurde selbst abgeschossen. Mit dem Eisernen Kreuz I. Klasse und dem Ehrenpokal ausgezeichnet endete 1944 die Kampffliegerei und das Kriegsende sah ihn im „Sonderkommando Elbe“. In die Dienste der US-Streitkräfte übernommen erlebte er die Nachkriegszeit und fand schließlich seine berufliche Laufbahn bei der Post.

256 Seiten, 137 teils farbige Abbildungen, A5, Hardcover, gebunden.

25,- Euro bis 39,99,- Euro je nach Ausführung

Bestellung: 

https://zeitzeugen-versand.de/produkt/achtung-frontueberflug/

KW 26 / 2026

Im Herbst 1943 schreibt der Ritterkreuzträger und Storch-Pilot Heinrich Gerlach Geschichte: Mit seinem wendigen Fieseler Fi-156 landet er auf dem gefährlichen Hochplateau des Gran Sasso und bringt Benito Mussolini aus der Gefangenschaft der italienischen Regierung in Sicherheit. Die spektakuläre Befreiungsaktion – bekannt als Unternehmen „Eiche“ – wurde weltberühmt und zu einem entscheidenden Propagandatriumph des Deutschen Reiches.

Dieses Buch basiert auf den Originaltagebuchaufzeichnungen Gerlachs. Es führt den Leser unmittelbar in den turbulenten Alltag eines Frontpiloten, der plötzlich zum Schlüsselakteur einer der kühnsten Kommandounternehmen des Zweiten Weltkriegs wird. Gerlach beschreibt nicht nur den waghalsigen Landeanflug, sondern auch seine Gedanken, Ängste und die enorme Verantwortung, die auf ihm lastete – denn ein einziger Fehler hätte das Leben Mussolinis und seiner Kameraden gekostet.

Neben den schicksalhaften Stunden auf dem Gran Sasso zeichnen die Aufzeichnungen ein Bild der Luftwaffe im Jahr 1943: Materialknappheit, politische Spannungen, der Kampf um jedes Flugzeug und die Loyalität gegenüber Befehlen, deren moralische Bedeutung zunehmend hinterfragt wird.

Mit großer Authentizität gewährt Gerlach Einblick in ein Ereignis, das bis heute Legende ist – und zeigt dabei den Menschen hinter dem Ritterkreuz: einen Piloten, der im entscheidenden Moment Ruhe bewahren musste, um eine Mission zu erfüllen, von der die ganze Welt sprach.

„Die Befreiung von Benito Mussolini“ ist ein packendes Zeitdokument – dramatisch, intensiv und historisch bedeutsam.

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