Ritterkreuzträger Oberfeldwebel EDWIN EBINGER

 

 

Hallo Sammlerfreunde, heute möchte ich einen Nachlass oder einen Teilnachlass vorstellen, der in Händen eines Sammlerfreundes sein zu Hause gefunden hat.

Teilnachlass eigentlich oder leider deswegen, da die Gruppe nicht komplett am Sammlermarkt aufgetaucht ist oder (wir kennen es ja alle) durch einen dummen Zufall zerrissen wurde.

RK Gruppe Ebinger Portrait 2

Es handelt sich um den Ritterkreuzträger Edwin Ebinger, Gebirgsjäger Regiment 13 der 4. Gebirgsdivision. Ebinger hat sich sein Ritterkreuz tapfer verdient in dem er auf eigene Faust, nach dem der Kompanieführers ausgefallen ist, mehrere Gräben vom Feind säuberte und den dadurch gebildeten russischen Brückenkopf spalten konnte.
Leider ist Ebinger schon 4 Monate nach der Ritterkreuz Verleihung an den Folgen einer schweren Verwundung in einem Armee Feld Lazarett verstorben.

Die gezeigten Papiere wurden vor kurzer Zeit im WAF erworben, leider hatte der Verkäufer auch nur diese gezeigten Dokumente.  Aus der Historie des Nachlasse ist bekannt, dass er 2012 im WAF mal vorgestellte wurde, zu der Zeit aber auch noch ein Fotoalbum dabei war.

RK Gruppe Edwin Ebinger Konvolut

Sollte jemand der Leser mehr über den Verbleib des restlichen Dinge aus dem Nachlass wissen oder Informationen haben,  würde wir uns freuen dieses an den heutigen Besitzer weiterzuleiten um den Nachlass wieder zu komplettieren.

Hier nun aber erst mal zu Ritterrkreuzträger Ebinger und der 4. Gebirgsdivision.

Die 4. Gebirgs-Division wurde am 23. Oktober 1940 auf dem Truppenübungsplatz Heuberg, im Wehrkreis V, aufgestellt. Der Divisionsstab wurde aus dem Stab der Division z.b.V. 412 gebildet. Die Division ist nicht zu verwechseln mit der nicht aufgestellten 4. Gebirgs-Division. Nach der Aufstellung wurde die Division über Ungarn und Rumänien nach Bulgarien verlegt. Von hier aus nahm die Division am Balkanfeldzug teil. Aus dem Raum Grodec stieß die Division auf Priot und weiter über Kujazeyac auf Krnsevac vor. Abschließend verblieb die Division als Besatzungstruppe im Raum Belgrad, bevor sie ab Juni am Russlandfeldzug teilnahm. Über Grodek stieß die Division auf Lemberg und in den Raum Brzezany vor. Nach dem Übergang über den Sereth durchbrach die Division die Stalinlinie bei Derashnje und eroberte Winniza. Nach der Schlacht von Uman im Raum Podwyssokoje marschierte die Division zum Dnjepr, wo sie an den Abwehrkämpfen bei Malaja-Belorsjorka teilnahm. Es folgten Kämpfe am Asowschen Meer im Raum Mogila-Tokmak und die Einnahme von Stalino sowie Verfolgungskämpfe über den Mius. Zu Beginn des Jahres 1942 nahm die Division an der an der Abwehrschlacht im Donez-Raum teil und marschierte dann in die Mius-Stellung. Nach dem Durchbruch am Mius und der Schlacht bei Rostow-Bataisk nahm die Division an den Verfolgungskämpfen zum Kuban und am Vorstoß auf die Hochpässe des Kaukasus teil. Nach weiteren Kämpfen im Kaukasus musste sich die Division 1943 zum Kuban zurückziehen. Im Landekopf südlich von Noworossijk kam es zu Angriffs- und Abwehrkämpfen, ebenso westlich von Melitopol und im Cherson-Brückenkopf. 1944 folgten Angriffs- und Abwehrkämpfe im Raum Winniza und Entlastungsangriffe für den Kessel von Tscherkassy. Nach den Abwehrkämpfen im Raum nördlich von Uman zog sich die Division zum Dnjestr zurück. Anschließend kam es zu Abwehrkämpfen ostwärts von Kischinew sowie zu Angriffs- und Abwehrkämpfen in den Waldkarpaten. Anfang 1945 zog sich die Division aus dem Szekler Zipfel in den Raum Ungvar zurück. Im Raum Pelsöc-Rosenau kam es zu weiteren Abwehrkämpfen und anschließend zu Kämpfen in der Hohen Tatra. Nach dem Rückzug nach Oberschlesien kam es zur Schlacht um Troppau und zu Rückzugskämpfen bis hinter die March. Kapitulation im Mai 1945 vor russischen Einheiten.

Der Oberfeldwebel EDWIN EBINGER wurde am 13.01.1914 in Wiesenbach bei Heidelberg geboren und erhielt sein Ritterkreuz am 04.11.1943.  Wie bei vielen schneidigen Kämpfern der Ostfront besiegelte sich sein Schicksal am 04,03.1944 als er an den Folgen einer schweren Verwundung im Lazarett verstarb.

RK Gruppe Ebinger VB RK

Hier haben wir die Begründung zur Verleihung des Ritterkreuzes:

Oberfeldwebel Ebinger übernahm beim Angriff gegen den in Noworossijsk gelandeten Feind nach Ausfall des Kompanie-Chefs die Führung der württembergisch-badischen Gebirgsjäger Kompanie. Mit nur wenigen Jägern rollte er Graben um Graben der Sowjets auf und stürmte nach Einbruch der Dämmerung den Hauptstützpunkt der Bolschewisten. Damit schuf er die Voraussetzungen für die am nächsten Tage erfolgte Vernichtung des Feindes.

Abschrift des Berichtes aus den Heidelberger Neuesten Nachrichten vom 5. Januar 1944 NSG. Im Hafengelände von Noworossijsk war der Feind am 10.09.1943 unter dem Schutz der Dunkelheit mit starken Kräften gelandet. Es kam darauf an, ihn so schnell wie möglich zurück zu werfen, ehe er noch einen für weitere Operationen ausreichenden Landekopf schaffen konnte.

RK Gruppe Ebinger Tagesbefehl

Eine Kompanie württembergisch-badischer Gebirgjäger war an der einen Stelle zum Gegenangriff angesetzt. Gleich beim Antreten fiel der Kompanieführer aus. Sofort übernahm der Kompanietruppfüher, Oberfeldwebel Edwin Ebinger, die Führung der Kompanie.

Der Gegner erwies sich als zahlenmäßig weit überlegen und saß in starken Stellungen. Überdies waren die Sturmgeschütze, die den Angriff der Kompanie unterstützen sollten, nicht einsatzbereit. Ein Angriff versprach unter diesen Umständen wenig Erfolg. Aber Ebinger entschloss sich, auf eigene Verantwortun – Verbindung zum Bataillonn bestand nicht – den Angriff trotzdem durchzuführen. Seinen Jägern voran, stürmte er gegen die feindlichen Stellung, rollte im erbitterten Nahkampf Graben um Graben auf, säuberte Bunker um Bunker. Fast im Alleinkampf – die Masse der Kompanie schirmte ihm nur Flanken und Rücken ab – drang er immer tiefer in das sowjetische Stellungssystem ein.

RK Gruppe Ebinger Telegramm

Die Zeit drängte, die Dunkelheit drohte herein zu brechen; Ebinger wusste, dass es bis dahin geschafft sein musste, sonst führte der Gegner während der Nacht neue Kräfte in seinen Landekopf und dann war der weitere Kampf der kleinen Schar aussichtslos. Ohne sich eine Atempause zu gönnen griffen der Oberfeldwebel und seine Männer mit keuchenden Lungen weiter an. Auch der Einbruch der Dunkelheit durfte den Kampf nicht beenden. Es dunkelte bereits, als Ebinger den Hauptstützpunkt des Feindes, eine stark zur Verteidigung ausgebaute Fabrikanlage, stürmte. Damit war die Masse an Sowjets in diesem Abschnitt vom Strand abgeschnitten: 92 Gefangene und über 200 tote Bolschewisten wurden an diesem Abend von der Kompanie gezählt. Die übrigen im Westteil des Hafengeländes von Noworossijsk konnten dank der kühnen Tat, für die der Oberfeldwebel Ebinger das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes erhielt, am nächsten Tag vernichtet werden. Oberfeldwebel Edwin Ebinger vollendet am 13 Januar sein 30. Lebensjahr. Er ist in Wiesenbach, Kreis Heidelberg geboren.

RK Gruppe Ebinger Verleihung

1964 erschien folgender Bericht aus den Reihen der Dreizehner:

Die 12./Gebirgsjäger Regiment 13 lag in den ersten Septembertagen des Jahres 1943 als Bataillonsreserve in Noworossijsk in Ruhestellung. Im Morgengrauen des 10. Septembers 1943 landete der Russe an der Hafenmole in Noworossijsk und durchbrach dort die zur Sicherung eingesetzten Marine Einheiten. Es gelang ihm, einen Brückenkopf zu bilden, der in kurzer Zeit auf einige Kilometer ausgeweitet worden war.

Die 12. Kompanie wurde zum Gegenangriff angesetzt. Schon in der Bereitstellung fiel der Kompanieführer (Leutnant Grund?). In selbständigem Entschluss übernahm Feldwebel Ebinger als Kompanietruppfüher die Führung der Kompanie. In klarer Erkenntins der Notwendigkeit rasch zu handeln, trat er, noch ehe die ausreichende Unterstützung durch Sturmgeschütze zur Stelle war, zum Angriff gegen die eingebrochenen Feindkräfte an. Es gelang ihm, bis an die Hafenmole vorzustoßen und den bereits gebildeten Brückenkopf dadurch zu spalten. In kühnem Schwung und rücksichtslosem Einsatz seiner Person säuberte er die Hafenmole und stellte den Anschluß zum rechten Nachbarn wieder her. Lediglich nach links war eine restlose Säuberung nicht möglich, weil es den Russen gelang, sich in einem Fabrikgebäude zu verteidigen.

RK Gruppe Ebinger Tagesbefehl 1

Durch die Tat des Feldwebels Ebinger wurde die Absicht der Russen vereitelt, im Rücken der eigenen Stellung einen Brückenkopf zu bilden und die rückwärtigen Verbindungen zu durchschneiden. Der Gegner erlitt hohe Verluste an Menschen und Material und verlor eine größere Anzahl Gefangene.

Oberfeldwebel Ebinger wurde am 24. Februar 1944 in den Rückzugskämpfen bei Winniza verwundet und verstarb im dortigen Feldlazarett.

Wehrmacht:

01.04.1933 Eintritt in die 6, Kompanie / Infanterie Regiment 14, Tübingen

06.08.1934- in der 5. Wach-Kompanie / Wachtruppe Berlin

27.03.1935

01.10.1934- in der 6. Kompanie / Infanterie Regiment Tübingen 14.10.1935

15.10.1935 in der 6. Kompanie / Infanterie Regiment 35, Tübingen 05.10.1936

06.10.1936 in der 6. Kompanie / Infanterie Regiment 119, Tübingen 11.10.1937

12.10.1937 in der 10. Kompanie / Infanterie Regiment 13, Ludwigsburg

08.05.1939- Lehrgang für vorgeschobene Artillerie Beobachter (Schieß-Unteroffizier) 12.05.1939

19.05.1940 bei Laon (Frankreich) verwundet, Unterschenkel Durchschuß (Lazarett bis Ende September 1940; laut Meldung)

19.06.1940 zum Infanterie Ersatz Bataillon 13; Pisek (laut Meldung)

20.06.1940- in der 10. Kompanie / Infanterie Regiment 13 (laut Meldung vom 04.10.1940: Eintreffen bei der

24.10.1940 Kompanie auf Anforderung der selbigen) (Erkennungsmarke: -159- 10./Inf.Rgt. 13)

25.10.1940- in der 10. Kompanie / Gebirgsjäger Regiment 13 (Umgliederung) 18.11.1940

19.11.1940- in der 12. Kompanie / Gebirgsjäger Regiment 13 (Umbenennung) 21.11.1941

21.10.1941 in Marjewka (bei Stalino/Ostukraine) verwundet, Handgranatensplitter im Gesicht

22.11.1941- in der Genesenden Kompanie / II. Gebirgsjäger Ersatz Bataillon 98, Garmisch 31.03.1942

01.04.1942- in der 7. Kompanie / Gebirgsjäger Ersatz Bataillon 98 21.05.1942

22.05.1942- in der Genesenden Marsch Kompanie VII / 23 26.06.1942

27.06.1942- in der 12. Kompanie / Gebirgsjäger Regiment 13 04.03.1944

RK Gruppe Ebinger Portrait 1

24.02.1944 in Ryshanowka (südwestlich Shasknn) durch Granatsplitter am rechten Oberarm und rechte, obere Brustseite schwer verwundet (laut FS 4. Gebirgsdivision vom 26.02.1944 an PAP5 / laut FS Heeresgruppe Süd vom 28.02. 1944 an PA 1. Staffel)

04.03.1944 im Armee Feld Lazarett (mot) 4/562 bei der 1. Panzer Armee (04.14 Uhr) den Verwundungen vom 24.02.1944 erlegen

Teilnahme an den Feldzügen:

1939/1945

Frankreich (10.05.1940-19.05.1940), Balkan (08.04.1941-15.04.1941) und Rußland (22.06.1941-04.03.1944)

Orden und Ehrenzeichen:

14.04.1941 Eisernes Kreuz 2. Klasse (laut Ritterkreuz Verleihungskartei / laut Wehrpass: 13.05.1941)

25.08.1941 Eisernes Kreuz 1. Klasse (laut Ritterkreuz Verleigungskartei / laut Wehrpass: 29.10.1941 / laut Verleihungs Urkunde: 30.10.1941)

04.11.1943 Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes

15.10.1940 Verwundeten Abzeichen in Schwarz

20.08.1941 Infanterie Sturmabzeichen

10.11.1942 Königlich bulgarisches Soldatenkreuz des Tapferkeitsordens III. Klasse (laut Wehrpass / laut Verleihungs Urkunde 17.03.1942)

01.09.1943 rumänische Medaille Kreuzzug gegen den Kommunismus mit oxyd. Spange Kaukasus

05.12.1943 Nahkampfspange I. Stufe, Bronze

24.06.1944 Nahkampfspange II. Stufe, Silber

RK Gruppe Ebinger Brief

Beförderungen:

01.10.1934 Gefreiter

01.05.1936 Unteroffizier

01.12.1939 Feldwebel

01.09.1941 Oberfeldwebel

Wie ich finde eine interessante Geschichte und auch hoffentlich der richtige Weg den Nachlass wieder zusammen zu fügen.

Ich würde mich freuen wenn das klappt und möchte hiermit anregen, dass auch andere Sammler auf mich zukommen um Ihre Nachlässe vorzustellen. Sollte da ein Nachlass dabei sein wo etwas fehlt, wäre die Chance auf eine Zusammenführung sicherlich da.

Ich würde mich auch freuen wenn diese Beiträge in Foren oder auf Facebook geteilt werden um eine breite Leserschaft zu erreichen.

Sammlergruß

Sascha

 

 

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Copyright 2018 : Alle Rechte bei dem Verfasser Sascha Ulderup

 

 

 

09 Semovente da 105/25

Today we show you a picture of the combat area in Italy or the Balkans.

In the photo we see two Italian assault guns of the type „Semovente da 105/25“.
These are captured vehicles used by the Wehrmacht / Luftwaffe under the german name „StuG M43 with 105/25 853 (i)“ after the italian truce (03.09.1943) and used against the advancing Allies.

09 Semovente da 105/25

The „Semovente da 105/25“, „Bassotto“ to english „badger“ called, was equipped with a 105 mm L/25 cannon and with the Germans due to its low silhouette and its strong armament very popular.
A total of about 90 pieces have been manufactured at Fiat-Ansaldo in Genoa (Sestri Ponente). Other sources say even that 12 pieces have been built before and 91 pieces after the italian truce.

The use of these assault guns was mainly on the italian mainland, but also in the Balkans.

To the exact unit to which the two vehicles have heard, we currently have no knowledge.
Units that should have used the „M43 105/25“ are, for example:

-Fallschirm-Sturmgeschütz Brigade XI
-Fallschirm-Sturmgeschütz Brigade 21 (“Schmitz”) – possessed until the beginning of 1945 over 56 „M43 105/25“
-Panzerjäger-Abteilung 165
-Panzerjäger-Abteilung 304

-Sturmgeschütz-Abteilung 242

-Sturmgeschütz-Abteilung 914

As a recognizable painting may have been used as a base color olive green with sand yellow stripes and brown spots.
From the factory side skirts were usually installed on the delivered vehicles, which were attached to the chain cover in three segments. These are evidently not available on both vehicles.
While no ‘Balkenkreuz’ is visible on the front vehicle, the rear one carries a typical ‘Balkenkreuz’ on the right front plate as well as on the side. In addition, an unreadable number or letter is visible in white (presumably 3 or B).
The cannon of the front vehicle is provided with a muzzle protector which is evidently additionally provided with branches.

In the photo is not exactly recognizable to which season the recording was made, it probably due to the recognizable warmer clothing of the soldiers presumably end of 1943 / early 1944 or even late 1944 / early 1945 come into question.

Further information about the photo is always welcome and may be added as a comment.

 

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Heute zeigen wir euch ein Foto vom Kampfgebiet Italien oder dem Balkan.

 

Im Foto sehen wir zwei italienische Sturmgeschütze vom Typ “Semovente da 105/25”.

Es handelt sich um Beutefahrzeuge, die nach dem italienischen Waffenstillstand (03.09.1943) unter der deutschen Bezeichnung “StuG M43 mit 105/25 853 (i)” durch die Wehrmacht/Luftwaffe weiter verwendet und gegen die vorrückenden Alliierten eingesetzt worden sind.

09 Semovente da 105/25

 

Die “Semovente da 105/25”, “Bassotto” zu deutsch “Dachs” genannt, war mit einer 105 mm  L/25 Kanone ausgestattet und bei den Deutschen aufgrund seiner niedrigen Silhouette und seiner starken Bewaffnung sehr beliebt.

Es sollen insgesamt etwa 90 Stück bei Fiat-Ansaldo in Genua (Sestri Ponente) hergestellt worden sein. Andere Quellen besagen sogar, dass 12 Stück vor und 91 Stück nach dem italienischen Waffenstillstand gebaut worden sein sollen.

 

Der Einsatz dieser Sturmgeschütze erfolgte hauptsächlich auf dem italienischen Festland, aber auch auf dem Balkan.

 

Zur genauen Einheit, zu der die beiden Fahrzeuge gehört haben, liegen uns momentan keinerlei Erkenntnisse vor.

Einheiten die das “M43 105/25” verwendet haben sollen, sind z.B.:

 

-Fallschirm-Sturmgeschütz Brigade XI

-Fallschirm-Sturmgeschütz Brigade 21 (“Schmitz”) – verfügte bis Anfang 1945 über 56 “M43 105/25”

-Panzerjäger-Abteilung 165

-Panzerjäger-Abteilung 304

-Sturmgeschütz-Abteilung 242

-Sturmgeschütz-Abteilung 914

 

Als erkennbare Bemalung dürfte als Grundfarbe olivgrün mit sandgelben Streifen und braunen Flecken verwendet worden sein.

Ab Werk waren an den ausgelieferten Fahrzeugen meist Seitenschürzen verbaut, die in drei Segmenten an der Kettenabdeckung befestigt waren. Diese sind bei beiden Fahrzeugen augenscheinlich nicht vorhanden.

Während am vorderen Fahrzeug kein Balkenkreuz sichtbar ist, trägt das hintere sowohl an der rechten Frontplatte, als auch an der Seite ein typisches Balkenkreuz. Zusätzlich ist daneben in weißer Farbe eine unlesbare Ziffer oder Buchstabe erkennbar (vermutlich 3 oder B).

Die Kanone des vorderen Fahrzeugs ist mit einem Mündungsschoner versehen der augenscheinlich zusätzlich mit Zweigen versehen ist.

 

Auf dem Foto ist nicht genau erkennbar zu welcher Jahreszeit die Aufnahme entstanden ist, es dürfte aufgrund der erkennbar wärmeren Bekleidung der Soldaten vermutlich Ende 1943 / Anfang 1944 oder sogar Ende 1944 / Anfang 1945 infrage kommen.

 

Weitere Informationen zum Foto sind uns jederzeit sehr willkommen und dürfen gerne als Kommentar hinzugefügt werden.

Text made by R.A.

Copyright at bacuffz.com

 

Kassel Spring Show Report 2018

Hi Gents,

this year was my first time on the spring Kassel show 12.04. – 14.04.2018.

The way in !

Like the last year my part or my work at the show was behind the sales counter of the company Trave-Militaria from Lübeck. My main Job is still lieutenant commander in the German Navy, but for Trave-Militaria I work as a consulter and during the big shows I take care of the international collectors.

This time we started of very early and arrived in Kassel on Tuesday 10th of April at about 14:00 o`clock. There were lot of activity in the big building number 1. For the smaller April fair only one hall was open for the dealers.

Wednesday on Fair

Everybody was working on their sales both, bringing lots of military item in and try to put their nicest stuff in a good position.

We put our sales area together and also had some time to look around. We met Mr. Helmut Weitze from Weitze Militaria and his crew and lots of old collector friends.

Wednesday II on Fair

We catched the hottest news and lots of rumors about the big things going on like the estates of “Schulz” and “Bäke”. Everybody knew something and information’s (good and bad) circled the dealer corners. During that talking we checked the medals and badges of the other dealers and bought some little pieces.

At the end of Tuesday, we went back to the hotel for a shower and some dinner, one or two beer made the evening even better.

Nice Medal Bar 1

On Wednesday morning more and more dealers came to building one and started their set up. Also some collectors with dealer cards stopped by for a chat and started to hunt the fair for the best deals. I met Mr. Christian von Eicke from Militaria Berlin and Skip also. We had some good talks during lunch time and always some jokes to tell and….funny time !

My workspace at Trave Militaria

Also Mr. Frank Scholz from Militaria Scholz was there and we talked about high end Luftwaffen badges and the ongoing up and down of the prices (what a mystery).

For my one of the highlights was the first personal meeting with Mr. Philippe de Bock, owner of the German Combat Awards Forum and Book Author of the Panzer Assault Book…and I mean THE PAB Book. We had good conversation’s as suddenly Mr. Giel Van Wassenhove from Giels Militaria showed up and it was also a pleasure to meet him in Person. That’s always the best part on military shows, meet the guys live and not via Whats App or Email.

All were hunting for high end stuff and some guys were lucky…..I heard from a buy of three Iron Crosse 2n class 1939 marked 21……extremely hard to get. Also a nice Legion Condor Tank grouping was sold and a few very nice Luftwaffe estates.

Somebody told me about a SS Generals Tunic which was sold from somebody to somebody but I did not get further information’s nor did I see it. Bad luck!

Thursday III on fair

The Wednesday ended with some long drinks at the hotel bar and as always with lots of collector story’s and fairy tales about high end military which were found somewhere…..

On Thursday again the day started early and we arrived at the show about 08:30. Enough time to go around and check the late dealers which came in the morning to build up the sales booth.

Hermann Historica Bäke Grouping
Bought on the show by Trave Militaria
Bought on the show by Trave Militaria

At 10:00 the gates opened and a flood of collectors came in. Hunting for iron crosses WW 1 and WW 2 marker marked, lot of tank estate collectors asked for paperwork and U-boat estate collectors for rare documents. Combat Badges where in the focus as always, but here also it had to be a rare maker or mint condition. The European collectors bought lot of small things for a resell in their country. Time passes by and I met a lot of collectors from all over the world, that was really fun and always good to get an inside view how a collector brain works 😉

At about 15:00 my shift was over and I had to get back home. We were released by Peggy and Christian and from that time on their job was to help the boss.

Took me about 6 hours to get home and see my family again.

Bottom line for me, this fair was smaller than the Autumn Show from last year and less collectors and dealers were there. But the networking was great and as always I learned a lot.

I am looking forward to the next Kassel Show in November 2018 and I hope to see you guys there.

All the best

Sascha

 

 

08 Arado 196 Luftwaffe

Today we show you a nice photo of a sea multipurpose aircraft of the German ‘Luftwaffe’.

This is an Arado 196, apparently an A-1, the first variant of the series production.
The A-1 was manufactured in a quantity of 20 machines from June 1939 in Warnemünde.

Arado 196

The machine is therefore recognizable as A-1, as it is not yet equipped with the later wing armament of a 2 cm MG-FF and a side fuselage armament (nose right) with the 7.92 mm MG 17.
The A-1 was equipped with only a 7.92 mm MG 15 firing backwards and to the side. In addition, two 50 kg bombs were carried under the wings.
MG and bombs are not visible in the picture.

The Arado 196 A-1, a single-engine low-wing aircraft on floats was used among other things as on-board aircraft for catapult launch of ships such as the battleships „Scharnhorst“ or „Gneisenau“ in the ‘Luftwaffe’.
In question here are probably the associated unit probably the ‘Bordfliegerstaffel 1/196 or 5/196’.
Specifically, the whereabouts of the machine and its associated unit currently can not be specified. A part of a unit-ID mark (Stamm- oder Verbandskennzeichen) is recognizable in black capital letters under the left wing and on the fuselage.

The soldiers in the picture belong to an unknown Wehrmacht unit and probably have only indirectly to do with the illustrated machine.

 

Due to the recognizable uniformation of the soldiers and the still early variant of the Arado 196, the photo can be classified temporally at the beginning of the 2nd World War about 1939/1940.

 

Any information on the location and date and the associated unit are of course very welcome.

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Heute zeigen wir euch ein schönes Foto eines See-Mehrzweckflugzeuges der deutschen Luftwaffe.

 

Hierbei handelt es sich um eine Arado 196, augenscheinlich eine A-1, der ersten Variante der Serienproduktion.

Die A-1 wurde in einer Stückzahl von 20 Maschinen ab Juni 1939 in Warnemünde gefertigt.

Arado 196

 

Die Maschine ist deshalb als A-1 erkennbar, da sie noch nicht mit der späteren Flügelbewaffnung von je einem 2 cm MG-FF und einer seitlichen Rumpfbewaffnung (Nase rechts) mit dem 7,92 mm MG 17 ausgestattet ist.

Die A-1 war lediglich mit einem nach hinten und zur Seite feuernden 7,92 mm MG 15 ausgestattet. Zusätzlich konnten zwei 50 kg Bomben unter den Tragflächen mitgeführt werden.

MG und Bomben sind hier im Bild jedoch nicht sichtbar.

 

Die Arado 196 A-1, ein einmotoriger Tiefdecker auf Schwimmern diente bei der Luftwaffe unter anderem als Bordflugzeug zum Katapultstart von Schiffen wie beispielsweise der Schlachtschiffe “Scharnhorst” oder “Gneisenau”.

In Frage kommen hierbei als zugehörige Einheit vermutlich die Bordfliegerstaffel 1 / 196 oder 5 / 196.

Konkret können zum Verbleib der Maschine und seiner zugehörigen Einheit derzeit leider keine Angaben gemacht werden. Ein Teil eines Stamm- oder Verbandskennzeichen ist in schwarzen großen Buchstaben unter der linken Tragfläche und am Rumpf erkennbar.

 

Die Soldaten im Bild gehören zu einer unbekannten Wehrmachtseinheit und haben vermutlich nur indirekt mit der abgebildeten Maschine zu tun.

 

Aufgrund der erkennbaren Uniformierung der Soldaten und der noch frühen Variante der Arado 196, kann das Foto zeitlich zu Beginn des 2.Weltkrieges etwa 1939/1940 eingestuft werden.

 

Jegliche Hinweise zum Aufnahmeort- und datum und der zugehörigen Einheit sind uns natürlich sehr willkommen.

 

Text made by R.A.

Copyright at bacuffz.com

Schwere Heeres Panzerjägerabteilung 663

Guten Tag Sammlerfreunde,

heute möchte ich einen kleinen Nachlass vorstellen der nicht extrem spektakulär aber doch interessant ist.

Es handelt sich um einen Soldaten der es im Laufe des Krieges vom Unteroffizier bis zum Oberleutnant des Heeres geschafft hat. In seinem Nachlass befanden sich unter anderem das Soldbuch und sein Wehrmachts-Führerschein sowie auch die Verleihungsurkunden zum Sturmabzeichen und zum Eisernes Kreuz 1. Klasse.

s.Heeres Panzerjäger Abt. 663 Soldbuch (10)

Im Soldbuch sind weit mehr Auszeichnungen eingetragen, leider haben die Papiere den Krieg scheinbar nicht überstanden.

Im Soldbuch wurden folgende Auszeichnungen eingetragen:

Medaille Einmarsch in das Sudentenland 22.08.1939

Eisernes Kreuz 2. Klasse 1939 am 13.03. 1932

Verwundetenabzeichen in Schwarz am 21.09. 1942

Medaille Winterschlacht im Osten 22.07.1942

Eisernes Kreuz 1. Klasse 1939 am 14.09.1944

Allgemeines Sturmabzeichen 07.10.1944

s.Heeres Panzerjäger Abt. 663 Urkunden (15)

Den Krieg begann der Soldat in der Panzerjäger Abteilung 102, welche der 102. Infanterie Division unterstellt war.

Panzerjäger-Abteilung 102

Aufgestellt am 10. Dezember 1940 auf dem Truppenübungsplatz Groß-Born aus dem Stab der Panzerjäger-Abteilung 28, der Stellungs-Panzerabwehr-Kompanie 309 und der 2. Kompanie der Panzerabwehr-Abteilung 8 für die 102. Infanterie-Division. Die Abteilung bestand aus drei Kompanien und unterstand der 102. Infanterie-Division. Am 31. Juli 1942 wurde sie zur schnellen Abteilung 102 umbenannt und dabei mit der Aufklärungs-Abteilung 102 verschmolzen. Die neue Abteilung bestand aus einer Reiter-Schwadron, einer Radfahr-Schwadron, einer schweren Schwadron und drei Panzerjäger-Kompanien. Bis Jahresende wurde die Reiter-Schwadron an den Reiter-Verband Boeselager abgegeben, die schwere Schwadron kam zur Kavallerie-Geschütz-Abteilung Mitte. Am 6. September 1943 wurde die Abteilung wieder zur Panzerjäger-Abteilung 102 umgewandelt. Am 25. November 1943 wurde die Abteilung auf fünf Kompanien erweitert, am 3. Januar 1944 aber auf drei Kompanien reduziert: 1. Panzerjäger-, 2. Sturmgeschütz-, und 3. Fla-Kompanie.

s. Heeres Panzerjäger Abteilung 663 Schulterklappen

 102. Infanterie Division

Während des Russlandfeldzuges stellte die Division im Juni 1941 einen Teil des äußerst linken Nordflügels der Heeresgruppe Mitte. Sie war dem XXXXII. Armeekorps und der 9. Armee unterstellt. Am 28. Juni 1941 bildete sie zusammen mit anderen Verbänden den Kessel von Bialystok. Während des Unternehmens Taifun und der daraus resultierenden Doppelschlacht bei Wjasma und Briansk sicherte sie die nördliche Flanke des Heeresverbandes. Im Dezember 1941 erreichte sie die Seeliger See und stand bis kurz vor Kalinin. Im Januar 1942 befand sich die Division mit Verbänden des XXII. Armeekorps am Wolgastausee, als die sowjetischen 29. und 39. Armeen südwärts in Richtung Rschew rückten. Während der Schlacht von Rschew hatte sie den Auftrag, den Frontbogen gegen die sowjetischen Angriffe zu halten, und war an der Linie Rschew-Sytschowka in zahlreiche erbitterte Gefechte verwickelt. Im Juli 1942 war die 102. ID im Rahmen des Unternehmens Seydlitz an der Partisanenbekämpfung beteiligt. In den Winterkämpfen der Schlacht von Rschew im Rahmen der Operation Mars stießen die deutschen Soldaten auch auf Volkswehrmilizen, die sich aus den Einwohnern der umliegenden Orte rekrutierten und zusammen mit regulären sowjetischen Streitkräften den Druck von drei Seiten auf die 9. Armee aufrechterhielten. Diese Offensive verfehlte allerdings sämtliche militärischen Ziele der sowjetischen Heeresführung und hatte große Verluste zur Folge. Am 18. Dezember 1942 hieß es im Bericht des Oberkommandos der Wehrmacht: „In wochenlangen schweren Abwehrkämpfen um Rschew hat sich die 102. (schlesische) Inf.-Div. besonders bewährt“. Anfang Januar 1943 erhielt der Divisionskommandeur General Johannes Frießner das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes.

Nach der im März 1943 erfolgten „Büffelbewegung“ war die Division an der Schlacht bei Kursk beteiligt und im Herbst des Jahres auf die Stärke einer Kampfgruppe reduziert. Im Frühjahr 1944 nahm die Division die Überlebenden der 216. Infanterie-Division auf und integrierte sie innerhalb ihres Verbandes. Die Division hatte zu Beginn der Operation Bagration noch eine Grabenstärke von 1.180 und eine Infanteriestärke von 4.703 Mann. Im Sommer 1944 gelang es ihr, der Vernichtung der gesamten Heeresgruppe Mitte durch die Rote Armee in Weißrussland zu entkommen, und geriet in Ostpreußen in einen Kessel. Teile der Division brachen 1945 nach Vorpommern durch und kämpften als Divisionsgruppe 102, bis sie am 5. Mai 1945 vor den Alliierten kapitulierten.

Russland, 8,8cm Pak

In dieser stürmischen Zeit an der Ostfront konnte er sich seine Meriten verdienen und trotz der schweren Schlachten nur leicht Verwundet diese Zeit überstehen.

Anfang 1944 und wechselte dann am 01.06.1944 zur schweren Heeres Panzerjäger Abteilung 663. Diese waren ausgerüstet mit der sehr effektiven 8,8- cm-Pak 43.

Die 8,8-cm-PaK 43 war eine Panzerabwehrkanone (kurz: PaK) der deutschen Wehrmacht mit der Kaliberlänge L/71, die hauptsächlich im direkten Feuerkampf der Panzerjägertruppe gegen gepanzerte Gefechtsfahrzeuge eingesetzt wurde. Die Länge des Geschützrohres berechnet sich aus dem Kaliber (8,8 cm x L/71) also 6,24 m…..

Das Äquivalent zu diesem Waffensystem als Turmkanone im Panzerwagen oder Kampfpanzer war die Kampfwagenkanone 8,8-cm-KwK 43, sowie die baugleiche Panzerjägerkanone (kurz: PjK) 8,8-cm-PjK 43 im Jagdpanzer. Auf Selbstfahrlafetten (z. B.: Panzerjäger „Nashorn“) war trotz Baugleichheit mit der KwK/PjK-Ausführung auch die Bezeichnung PaK möglich.

Die PaK 43/41 hatte wegen ihrer Höhe den Spitznamen „Scheunentor“, war aber dennoch sehr beliebt. Berichte aus der Kriegszeit sprechen immer wieder von T-34-Panzern, denen ein Frontaltreffer den gesamten Turm abriss. Außerdem wird von einer PaK 43/41 berichtet, die sechs sowjetische Panzerfahrzeuge auf eine Entfernung von 3.500 Metern abgeschossen haben soll.

Russland-Brennender-T-34

Aber zurück zur schweren Heeres Panzerjäger Abteilung 663. Die Abteilung wurde im Juli 1943 in Südrussland aufgestellt. Sie war Heerestruppe in Südrussland, der Nordukraine und Schlesien.

Der Ersatztruppenteil war die Panzerjäger-Ersatz-Abteilung 8.

Um hier einen Einblick zu bekommen nutzen wir die Informationen welche von Herrn Martin Block zusammengefasst worden sind.

Überblick über die Entwicklung der schweren Heeres-Panzerjäger-Abteilungen (8,8-cm)
7. Mai und 13. Mai 1943: OKH/GenStdH/Org.Abt. befiehlt die Aufstellung von insgesamt 7 s.H.Pz.Jg.Abt. zu je 3 Kpn. zu je 12 Geschützen 8,8 cm Pak mot.Z.:
durch H.Gr. Süd 3 Abteilungen
durch H.Gr. Mitte 2 Abteilungen
durch H.Gr. Nord 2 Abteilungen
Das Personal ist von den Heeresgruppen aus den Div.Pz.Jg.Abt. der in ihrem Bereich eingesetzten Inf.Div. zu stellen. Die 8,8 cm Pak Geschütze sollen den H.Gr. ab Ende Mai bis Juli 1943 zugeführt werden. Als Zugmittel dafür werden vorerst nur Halbketten-Zgkw. 5 to zugewiesen. Alles übrige notwendige Gerät ist den Div.Pz.Jg.Abt. zu entnehmen.

Ende Juni/Anfang Juli melden die Heeresgruppen die erfolgte Aufstellung der Abteilungen.
Die 3 Abteilungen bei der H.Gr. Süd trugen zunächst die Bezeichnungen s.H.Pz.Jg.Abt. A, B und C. Bei der H.Gr. Mitte wurde eine der beiden als s.H.Pz.Jg.Abt. z.b.V. 2 bezeichnet. Ich nehme an die andere hieß dementsprechend z.b.V. 1.
Die vorläufigen Bezeichnungen der beiden Abteilungen bei der H.Gr. Nord sind nicht bekannt.

19. Juli 1943:
OKH/Chef H Rüst u BdE/AHA befiehlt endgültige Nr. – Bezeichnungen der 7 neu aufgestellten s.H.Pz.Jg.Abt.(8,8 cm Pak mot.Z.) als:
H.Gr. Süd
661 (ehem. A)
662 (ehem. B)
663 (ehem. C)
H.Gr. Mitte
664
665 (ehem. z.b.V. 2)
H.Gr. Nord
666
667

Quelle: Zustandsbericht der s.H.Pz.Jg.Abt 663 vom 1.8.43

„ist am 16.6.43 durch die Armeeabteilung Kempf aufgestellt worden.

Die Abteilung wurde aufgestellt aus den Personaleinheiten:

Stab/Pz.Jäg.Abt. 248
3.//Pz.Jäg.Abt. 248
2./schn.Abt. 320
2./Pz.Jäg.Abt. 332

Soll:
13 Ofz
5 Beamte
100 Uffz.
555 Mannsch.
27 Hiwi
gesamt: 700

Leider konnte ich momentan nicht viel über die Abteilung, Einsatzräume, Verluste oder die Zeit der Kapitulation finden. Möglicherweise hat ein Leser hier noch weitere Informationen und ich würde mich freuen, wenn diese dann den Weg zu mir finden würden.

Alles in allem ein Stück Kriegsgeschichte welche  mit den stark getragenen Schulterklappen eines Panzerjägers abgerundet wird.

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Sammlergruß

Sascha

 

Copyright 2018 : Alle Rechte bei dem Verfasser Sascha Ulderup

07 Pz.Kpfw. V (Sd.Kfz. 171) „Panther“

Today we have again a nice photo of a Pz.Kpfw. V (Sd.Kfz. 171) „Panther“.
This is an so-called ‘Ausführung D’ (Ausf.D), the first type in addition to the following Ausf. A and G.

Pz.Kpfw. V (Sd.Kfz. 171) „Panther“

Characteristic of the ‘Ausführung D’, is the vertical flap in the front plate of the hull (Glacis), the so-called „letterbox opening“ (Briefkastenöffnung) for the Bow-Machine gun, which was replaced in the following versions (A and G) by a ball-mount MG and was operated by the radio operator sitting there. Equally striking is the open flap for the driver, which was omitted only with the Ausf. G version.

 

The missing second headlight on the front plate, the curved rain cover over the two openings of the turret periscope TZF 12 (Turmzielfernrohr) in the gun mantlet and the ring for the anti-aircraft gun on the commander’s cupola indicate that this could be a late model, presumably from the July 1943 production.

The vehicle apparently has Zimmerit coating, which appears to have been subsequently applied by the troop. Zimmerit was first installed in September ’43 at the factory on the „Panther“ and subsequently added to the already manufactured vehicles by the troop. Replacement chain links can be seen on the side of the turret, which were not attached ex works, but supplemented later by welded hooks. The chain links attached to the turret should provide additional armor protection.

The vehicle has operational/combat damage, recognizable by the missing right chain cover and side skirts. The cover (camouflage attachment) on the Bosch headlight has apparently also been lost here.

Above the entry hatch of the radio operator is apparently a barrel for 200 liters of fuel recognizable. It can be seen from the fixed tank gun and the muzzle cover that the vehicle is on the march, presumably shortly before or after loading / unloading a rail transport.

At the moment, no information can be given about the associated unit and the location and date of the recording. Additional information is very welcome.

 

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Heute zeigen wir euch ein schönes Foto, das einen Pz.Kpfw. V (Sd.Kfz. 171) “Panther” zeigt.

Es handelt sich hierbei um eine ‘Ausführung D’, der ersten Serienversion neben der nachfolgenden Ausf. A und G.

Pz.Kpfw. V (Sd.Kfz. 171) „Panther“

 

Charakteristisch für ein Fahrzeug der sogenannten ‘Ausführung D’, ist die vertikale Klappe in der Frontplatte der Wanne (Glacis), der sogenannten “Briefkastenöffnung” für das Bug-MG, die bei den nachfolgenden Ausführungen (A und G) durch ein Kugelblenden-MG ersetzt wurde und durch den dort sitzenden Funker bedient wurde. Ebenso markant ist die hier geöffnete Sehklappe für den Fahrer, die erst bei der ‘Ausführung G’ weggelassen wurde.

 

Der fehlende zweite Scheinwerfer auf der Frontplatte, der gebogene Regenschutz über den beiden Öffnungen des TZF 12 (Turmzielfernrohr) in der Walzenblende des Turmes und der Ring für das Flugabwehr-MG auf der Kommandantenkuppel weisen darauf hin, dass es sich hierbei um ein spätes Modell, vermutlich aus der Juli 1943 Produktion handeln könnte. Das Fahrzeug weist augenscheinlich Zimmeritbeschichtung auf, die jedoch nicht werkmäßig, sondern nachträglich durch die Truppe aufgebracht worden zu sein scheint. Zimmerit wurde erstmals im September ‘43 werkmäßig am “Panther”angebracht und bei den bereits gefertigten Fahrzeugen durch die Truppe nachträglich ergänzt.

Am Turm sind an der Seite Ersatzkettenglieder erkennbar, die nicht ab Werk angebracht, sondern nachträglich durch angeschweißte Haken ergänzt wurden. Die am Turm angebrachten Kettenglieder sollten zusätzlichen Panzerschutz bieten. Hier im Bild ist noch ein Stahlhelm eines der Besatzungsmitglieder erkennbar, der an der linken Seite des Turmes befestigt wurde.

 

Das Fahrzeug hat Einsatz-/Kampfschäden, erkennbar an der fehlenden rechten Kettenabdeckung und der Seitenschürzen. Die Abdeckung (Tarnaufsatz) am Bosch-Panzerscheinwerfer ist hier offensichtlich ebenfalls verloren gegangen.

 

Über der Einstiegsluke des Funker ist augenscheinlich ein Fass für 200 Liter Kraftstoff erkennbar. Anhand der fest verzurrten Kampfwagenkanone und der Mündungsabdeckung ist erkennbar, dass sich das Fahrzeug auf dem Marsch, vermutlich kurz vor oder nach dem Verladen/Entladen eines Bahntransportes befindet.

 

Zur zugehörigen Einheit und dem Aufnahmeort- und datum können derzeit keine Angaben gemacht werden. Ergänzende Angaben sind hierzu sehr willkommen.

 

Text made by R.A.

Copyright at bacuffz.com

Narvik Shield Luftwaffe and a little bit more…..

 

Hi Collector friends,

after the hard Eastern time with the family and lots of good food (and beer) we have to go back to our hobby. Like I wrote it before, during the dark winter time there are enough free hours to scan the own collection and dig deeper into some of our lovely pieces and their history. Sometimes only to get more information about the variation or to get more information about the story behind the medal or badge.

Narvik Shield Luftwaffe snaggletooth

So I grabbed my two Narvik Shields which I usually keep in my bank locker and scanned them closely. After checking my books to get more information I contacted Pascal H., one of the leading shield experts I know (and probably most of you know him too….).

I send him a scan of my silver Narvik  Shield which I got years ago from the family of the soldier. Remembering the story how I got it, I searched for a picture of the day the pieces arrived by mail at my place.

Here you see what they sold me. There were three unworn Luftwaffe Narvik Shields and Flak Badge of the Luftwaffe (cased). All wrapped in and signed by the unit which reads “Dienststelle L10480”

Narvik Estate Luftwaffe

I searched for the Number 10480 and found this:

10480
(Mobilmachung-1.1.1940) 6. Batterie Flak-Regiment 13
dann 6. Batterie Flak-Regiment 33
(28.4.1940-14.9.1940) 1. Batterie Reserve-Flak-Abteilung 1001
(15.9.1940-31.1.1941) 1. Batterie Reserve-Flak-Abteilung 605
(1.2.1941-11.7.1941) 3. Batterie Reserve-Flak-Abteilung 111
(27.1.1942-14.7.1942) 3. Batterie schwere Flak-Abteilung 111
(25.1.1943-31.7.1943) 3. Batterie gemischte Flak-Abteilung 111

Flak Badge cased – Flakkampf Etui

That day I was happy and put all of it to my collection. All shields were unworn and in really TOP condition. Sadly after I called the family again and asked for paperwork and pictures they told me that that’s all there was……

Back to Pascal, he told me that my shields are the version with the name “snaggletooth” type. The name came from Mr. Frank Heukemes who did also a lot of research about campaign shields.

3 x Narvik Shield Luftwaffe snaggletooth (1)

Funny name but in fact these type of shields are easy to recognize as this is the only type of shield were the wings of the eagle don’t touch the bar (under the bird).

If you look back to the picture with the three shields, it is hard to believe that they were given posthumous to the soldier. In case of a K.I.A there is one only shield shipped home. Maybe he was awarded three of them and died later in the war….So they send all medals and badges he had home. We will never know…..

Here are some details on my shield:

Size without fabric:

36 mm wide and 91 mm high

Size over all:

55 mm wide and 102 mm high

The weight is about 31 Gramm, it got 4 prongs and it is not magnetic.

More Background

 The Narvik Campaign shield was the first of a series of campaign shields to be introduced and was established by Adolf Hitler on August 19th, 1940 for award to all Wehrmacht, (Armed Forces), personnel who participated in the battle of Narvik / Norway between April 9th and June 9th, 1940. Of Note: Although the shield was officially introduced on August 19th,1940 it wasn’t until September 12th,  1940 that the OKM, “Oberkommando des Marine”, (Navy High Command), published the issuing order, followed by the Luftwaffe, (Air-Force), the next day. The Kriegsmarine version of the shield was gilt washed while those awarded to Heer, (Army), and Luftwaffe personnel were silver washed. The shields were bestowed by Generalleutnant Eduard Dietl the commander of Army Group Narvik and it is alleged that a total of only 8,577 shields were awarded to all branches of service personnel. The shields were to be worn on the upper left sleeve of the uniform. The color of the backing material was to match that of the uniform it was to be worn on.

Finally I got information to my shield, learned again something about different versions and maybe that was interesting for you, too.

Best

Sascha

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