German Panzer IV (Pz.Kpfw. IV)

Today we show you a nice photograph of a German Panzer IV (Pz.Kpfw. IV) with a part of its crew.

This is a Ausf.C, the third variant of the series production (according to Ausf. A and B), which among other things on the still missing ball mount (Kugelblende) in the front of the tank structure and the short antenna deflector (Antennenabweiser) below the 7.5cm KwK. L/24 tank gun is recognizable.

German Panzer IV (Pz.Kpfw. IV)

The Ausf.C was manufactured from October 1938 – August 1939 in a quantity of 134.

On the basis of the stowage box already recognizable at the rear of turret, which was first introduced and retrofitted in versions A-E from March 1941, it can be seen that the photo must have been taken at least after March 1941.

The vehicle apparently bears the usual coat of grey paint (RAL 7021) for this time.

On the side of the turret, the symbol of the 8th Panzer Division can be seen in white color next to the opened loader’s hatch, as it was attached to its vehicles at the beginning of 1941 until the end of the war. The ‘Balkenkreuz’ is recognizable in its early version (white color) on the side of the tank structure. The gutter for the transferable radio antenna was partially painted over here.

The inscription in white, below the observation flap on the turret side, indicates that this is a commemoration of a crew member (Obergefreiter Walther), who was probably killed in the spring of 1941 or 1940 (France). The exact date is unfortunately not recognizable.

The pickaxe recognizable on the side wall of the tank structure next to the radio operator, officially does not belong to the basic equipment of the tank. Whereas the spade, mounted below the antenna gutter, seems to be missing.

Although already outdated, a Pz.Kpfw. IV Ausf.C even was observed in photos in June 1944 on the invasion front in Normandy (21.PD in Saint-Martin en Fresnay). This illustrates the long durability, but also the lack of contemporary and modern technology at this time in the German armored force.

While the commander (presumably lieutenant) on the commander’s cupola wearing only the black tank uniform, the loader and the radio operator in the winter coat are recognizable.
In front of the tank are two more soldiers. One of them might be another commander of another tank in the company. He is probably also a lieutenant and visibly carries binoculars.
The other soldier is evidently a major of paratroopers whose rank is recognizable by the sleeve patch of the parachute blouse („Knochensack“). He already wears the field cap with a visor, which was officially introduced in mid-1943 and was previously used officially only in the mountain fighters and the troop in North Africa.

The 8th Panzer Division was deployed from the beginning of April 1941 via Austria to Hungary and mid-April at Belgrade (Serbia) and Sarajevo (Croatia, now Bosnia and Herzegovina). After being refreshed in Tabor (Bohemia / Czech Republic), the division took part in the Russian campaign from June 22, 1941 and was deployed here in the area of ​​Daugavpils (Dünaburg).

Despite the lack of information to the photograph, it is probable that the photograph shown here can be dated and assigned to use in the Balkans until the end of April 1941.

More information and instructions are welcome from our team and can be added as a comment.


 

Heute zeigen wir euch ein schönes Foto, das einen deutschen Panzer IV (Pz.Kpfw. IV) und einen Teil seiner Besatzung zeigt.

Es handelt sich hierbei um eine Ausf.C, der dritten Variante der Serienproduktion (nach Ausf. A und B), die unter anderem an der noch fehlenden Kugelblende im Frontbereich des Panzeraufbaus  und dem kurzen Antennenabweiser unterhalb der 7,5cm KwK. L/24 erkennbar ist.

German Panzer IV (Pz.Kpfw. IV)

Die Ausf.C wurde von Oktober 1938 – August 1939 in einer Stückzahl von 134 gefertigt.

Anhand des bereits am Turmheck erkennbaren Staukastens, welcher erst ab März 1941 bei den Ausführungen A-E  eingeführt und nachgerüstet worden ist, ist erkennbar, dass das Foto zumindest  nach März 1941 aufgenommen worden sein muss.

Das Fahrzeug trägt augenscheinlich den für diese Zeit üblichen panzergrauen Anstrich (RAL 7021).

An der Turmseite ist in weißer  Farbe, neben der geöffneten Ladeschützenluke das Symbol der 8.Panzer Division erkennbar, wie es zu Beginn 1941 bis zum Ende des Krieges an dessen Fahrzeugen angebracht worden ist. Das Balkenkreuz ist in seiner frühen Ausführung (weiße Farbe) an der Seite des Panzeraufbaus erkennbar. Die Rinne für die umlegbare Funkantenne wurde hierbei teilweise übermalt.

Die Beschriftung in weißer Farbe, unterhalb der Sehklappe an der Turmseite besagt, dass hier an ein Besatzungsmitglied (Obergefreiter Walther) erinnert wird, das vermutlich im Frühjahr 1941 oder 1940 (Frankreich) gefallenen ist. Das genaue Datum ist leider nicht erkennbar.

Die an der Seitenwand des Panzeraufbaus  neben dem Funker erkennbare Spitzhacke gehört offiziell nicht zur Grundausstattung des Panzers. Wohingegen der Spaten, unterhalb der Antennenrinne angebracht, zu fehlen scheint.

 

Obwohl bereits veraltet, wurde ein Pz.Kpfw. IV Ausf.C sogar noch auf Fotos im Juni 1944 an der Invasionsfront in der Normandie beobachtet (21.PD  in Saint-Martin en Fresnay). Dies verdeutlicht die lange Haltbarkeit, aber auch das Fehlen zeitgemäßer und moderner Technik bereits zu dieser Zeit bei der deutschen Panzertruppe.

 

Während der Kommandant (vmtl. Leutnant) in der Kommandantenkuppel sitzend nur die schwarze Panzeruniform trägt, sind der Ladeschütze und der Funker im Wintermantel erkennbar.

Vor dem Panzer stehen zwei weitere Soldaten. Einer der beiden dürfte ein weiterer Kommandant eines anderen Panzers der Kompanie sein. Er ist vermutlich ebenfalls Leutnant und hat erkennbar ein Fernglas umgehängt.

Bei dem anderen Soldaten handelt es sich offensichtlich um einen Major der Fallschirmjäger, dessen Rang am Ärmelabzeichen der Fallschirmschützenbluse („Knochensack“) erkennbar ist. Er trägt bereits die Feldmütze mit Schirm, die offiziell erst Mitte 1943 umfangreich eingeführt wurde und zuvor offiziell nur bei den Gebirgsjägern und bei der Truppe in Nordafrika Verwendung fand.

Die 8.Panzer Division war ab Anfang April 1941 über Österreich nach Ungarn und Mitte April bei Belgrad (Serbien) und Sarajevo (Kroatien, heute Bosnien und Herzegowina) eingesetzt. Nach Auffrischung in Tabor (Böhmen/Tschechien) nahm die Division ab dem 22.Juni 1941 am Russlandfeldzug teil und war hier im Raum Daugavpils (Dünaburg) eingesetzt.

 

Trotz insgesamt fehlender Angaben zum Foto, kann man die hier gezeigte Aufnahme vermutlich auf Frühjahr, ca. bis Ende April 1941, mit Einsatz auf dem Balkan datieren und zuordnen.

Weitere Angaben und Hinweise hierzu,  sind von unserem Team gern gesehen und können als Kommentar ergänzt werden.

Text made by R.A.

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